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„Gesprächsreihe palliativ“: „Das Delir in der Sterbephase“

„Gesprächsreihe palliativ“: „Das Delir in der Sterbephase“

kek

Bei mehr als zwei Dritteln der Menschen in der Sterbephase — das heißt in den letzten drei bis sieben Tagen vor dem Tod — entsteht ein Delir. Der akute Verwirrungszustand kann Teil des Sterbeprozesses sein, aber auch auf verschiedene andere Ursachen zurückgehen. Vor allem, wenn es sich um Betroffene handelt, die gleichzeitig an einer Demenz leiden, bleibt ein Delir häufig unerkannt. Bei guter Zusammenarbeit von Pflegenden, Ärzt:innen und Angehörigen gelingt es, ein Delir frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

In der Fortbildung lernen Sie verschiedene Delirarten zu unterscheiden. Zudem erfahren Sie, mit welchen medikamentösen und pflegerischen Mitteln man die Symptomlast lindern und Komplikationen minimieren kann. Weiter gilt es gemeinsam zu überlegen, wie sich das Geschehen gegenüber anwesenden Angehörigen hilfreich kommunizieren lässt.  Mitarbeiter:innen aus Pflege und Ärzteschaft sind herzlich eingeladen! Die Veranstaltung ist Teil der Gesprächsreihe zur palliativen Versorgung und Sterbebegleitung und wird vom Klinischen Ethikkomitee (KEK) organisiert.

Referent:

Dr. med. Michael Brinkers, OA Schmerztherapie, Palliativmedizinischer Konsildienst (Universitätsklinik für Anaesthesiologie und Intensivtherapie, UMMD)

Zeit: Dienstag, den 19.03.2024, 14.30–16.00 Uhr

Ort: Haus 93 (Elternhaus)

Um Anmeldung bis zum 15.3.2024 wird gebeten: 

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Fortbildungspunkte sind beantragt. Für Mitarbeiter:innen der UMMD ist die Teilnahme kostenlos, für Externe wird eine Teilnahmegebühr von 25 Euro erhoben.

Veranstalter:

Klinisches Ethikkomitee (KEK) der Universitätsmedizin Magdeburg

Prof. Dr. phil. Bettina Hitzer

Geschäftsstelle: Anna Siemens

Sekr. Annett Göth

0391 6724340

Letzte Änderung: 25.03.2024 - Ansprechpartner:

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